PraxisphilosophiePraxisteamPraxisLeistungenSprechzeitenAnfahrt      
SchwangerschaftKinderwunschVerhütung WechseljahreErnährungFrüherkennungInfektionenInkontinenz
Home >> Schwangerschaft >> Pränataldiagnostik >> Chorionzottenbiopsie >> Einverständniserklärung
Einverständniserklärung
 

Name:

Vorname:

Geburtsdatum:

Ich wünsche, dass bei mir eine vorgeburtliche Diagnostik durch Entnahme von etwas Gewebe aus dem Mutterkuchen durchgeführt wird, nachdem mir die Gründe, die zu dieser Untersuchung Anlass geben, verständlich und ausführlich erklärt wurden.

Die Chorionzotten sind kindlichen Ursprungs und können für Chromosomenuntersuchungen, biochemische und gentechnologische Untersuchungen verwendet werden.
Ein wesentlicher Vorteil der Biopsie gegenüber der Amniocentese liegt in der schnellen Befunderstellung innerhalb von meistens zwei Tagen. Das Gewebe wird unter Ultraschallsicht mittels einer Biopsienadel durch die Bauchdecke der Mutter gewonnen.

Mir wurde erklärt, dass in seltenen Fällen schwerwiegende Komplikationen (insbesondere Verletzungen des Kindes, der Nabelschnur oder der Plazenta) mit dieser Untersuchung verbunden sein können, die trotz korrekter Ausführung des Eingriffes in sehr seltenen Fällen auch einmal zu Gefährdung des Lebens und der Gesundheit des Kindes führen können.

Ferner wurde mir erklärt, dass eine vorzeitige Wehentätigkeit durch den Eingriff ausgelöst werden kann, die (ebenfalls sehr selten) zur Frühgeburt mit den damit verbundenen Gefahren für das Kind führen kann. Ich bin darüber aufgeklärt worden, dass in seltenen Fällen als Folge des Eingriffs eine Infektion der Gebärmutter und ihres Inhaltes entstehen kann, die neben einer Gefährdung des Kindes auch bei mir in extrem seltenen Fällen zu schwerwiegenden, unter Umständen lebensbedrohlichen Folgen (z.B. Blutgerinnungsstörungen, Notwendigkeit der Gebärmutterentfernung) führen kann.
Trotz dieser möglichen Gefahren bin ich mit der Durchführung der Untersuchung einverstanden.

1. Es wurde mir erklärt, dass im Falle einer Mehrlingsschwangerschaft unter Umständen nur über einen Feten Aussagen gemacht werden können.

2. Ich wurde darüber aufgeklärt, dass durch diese Untersuchungen Anomalien des Feten, die durch eine Fehlverteilung oder Strukturanomalien der Chromosomen bedingt sind (z.B. Mongolismus) mit sehr hoher Wahrscheinlichkeil erkannt werden. Im Einzelnen wurde ich auf folgende Einschränkungen und Risiken hingewiesen. Andere körperliche oder geistige Anomalien oder Behinderungen (wie z.B. Spaltbildung, Herzfehler und anderes) können, wie mir bekannt, durch die Trophoblastbiopsie nicht erkannt werden.

3. Es besteht die Möglichkeit, dass die gewünschte Untersuchung (Chromosomenanalyse und / oder biochemische Untersuchung) erfolglos bleibt.

4. In sehr seltenen Fällen kann ein Fehler der Beurteilung dadurch entstehen, dass mütterliches Gewebe in der Annahme, es handele sich um fetales Gewebe, analysiert wird.

5.  Mir ist bekannt, dass das Vorhandensein sogenannter Chromosomenmosaike durch die vorgeburtliche Untersuchung nicht ausgeschlossen werden kann, dass es sich dabei aber ebenfalls um sehr seltene Ereignisse handelt.

6. Bei Auftreten eines auffälligen Untersuchungsergebnisses wird das weitere Vorgehen mit den genetischen Beratern abgesprochen.

Ich hatte nach einem mündlichen Aufklärungsgespräch ausreichend Gelegenheit, zusätzliche Fragen zu stellen. Ich fühle mich ausreichend aufgeklärt und erkläre hiermit schriftlich mein Einverständnis.

Göttingen, den


Dr. med. A. Suren             Unterschrift der Patientin

Download
Hier können Sie die Einverständniserklärung herunterladen und ausdrucken